Bindungsenergetik

Menschen sind Bindungswesen. Die Fähigkeit zur Bindung ist uns angeboren, sie gehört zu den genetisch veranlagten Überlebenssystemen.
Wir binden uns im Leben an die ersten wichtigsten Bezugspersonen, die uns versorgen.
Diese frühen Bindungserfahrungen prägen das ganze Leben hindurch unser Denken, unser Fühlen und unser Handeln. Durch negative Bindungserfahrungen können wir uns in eingefahrenen Mustern verfangen, in Kreisläufen, aus denen wir nicht mehr allein herausfinden.


Die Methode

Die bindungsenergetische Therapie setzt bei den individuellen Stärken und Fähigkeiten eines Menschen an. Über den manuellen Kontakt des Therapeuten zum Herzen des Klienten werden positive und motivierende Gefühle wahrgenommen. Es entsteht ein wechselseitiger Informationsfluß, das heißt, es tauchen Informationen bei Therapeut und Klient auf, die zum Gegenstand des therapeutischen Gesprächs werden. Für den Klienten eröffnet sich ein Zugang zu eigenen, positiven Gefühlen wie Mut, Hoffnung und Vertrauen. Neue Perspektiven und emotionale Bindungen können entstehen, eigene Talente und Interessen werden erkannt. Im Verlauf des Prozeßes entwickeln sich daraus neue Denk- und Sichtweisen, die gegenläufig zu alten, eingefahrenen Mustern und negativ geprägten Erfahrungen wirken und lösen diese nach und nach ab. Die eigenen Fähigkeiten werden mit der Zeit dauerhaft zur Basis psychischer Gesundheit.


Bindungsenergetik ist eine körperorientierte Gesprächstherapie, die von dem Diplom-Psychologen Michael Munzel entwickelt wurde. Sie basiert auf Erkenntnissen aus der Bindungstheorie
und der aktuellen Gehirnforschung.

Literatur:
In besseren Kreisen, Autor: Michael Munzel, erschienen im Doris Maria Schweigstill Verlag
Das erfolgreiche Streben nach Sicherheit, Autor: Michael Munzel, erschienen im Doris Maria Schweigstill Verlag
Zufrieden, Zuversichtlich und bei klarem Verstand, Autor: Michael Munzel, erschienen im Doris Maria Schweigstill Verlag